floribus und CASHLINK arbeiten zusammen.

Geballte Power: floribus und CASHLINK verbessern gemeinsam das P2P-Payment in Deutschland

floribus ist eine Multi-Banking-App, mit der du dein gesamtes Vermögen verwalten kannst. Seit Ende des Sommers hat die App ein besonderes neues Feature: Ab sofort kannst du mit floribus nicht nur Überweisungen tätigen, sondern auch ausgelegtes Geld wieder einsammeln. Wie das funktioniert und wie dich die App sonst in deinem Zahlungsalltag unterstützen kann, das haben wir in diesem Blogpost für dich festgehalten.

Das Ziel von floribus ist es, seine Nutzer im Umgang mit dem eigenen Vermögen zu emanzipieren. Dabei unterteilt die App deine Vermögensübersicht in vier Säulen.

Vier Säulen der floribus-Vermögensverwaltung.

Liquidität

Verschiedene Girokonten, Kreditkarten, Spareinlagen und Kredite vermerkst du in diesem Bereich. In der Historie erhältst du einen schnellen Überblick über deine „Liquidität“. Dabei kannst du zwischen verschiedenen Zeiträumen auswählen. Eine „Einnahmen und Ausgaben-Übersicht“ spiegelt dir darüber hinaus dein Konsumverhalten und ordnet es verschiedenen Lebensbereichen zu, wie z.B. Wohnen, Lebenshaltung, Freizeit und vielen weiteren Kategorien.

Wertpapiere

Im Bereich der Wertpapiere kannst du Depots verknüpfen und behältst die Aktienkurse dadurch stets im Visier. Das ist nicht nur für die Analysten unter den App-Nutzern ein willkommenes Feature.

Immobilien

Eine weitere Säule deines Finanzmanagers für die Hosentasche, wie sich floribus selbst nennt, bilden Immobilien. Dabei wird dir neben dem ursprünglichen Kaufpreis auch noch die Wertentwicklung angezeigt.

Weitere

Unter der vierten Säule „Weitere“ kannst du Versicherungen, Kunst, Firmenanteile und weitere Wertanlagen vermerken. Auch diese behältst du in der Historie im Blick. Einen solchen Umfang und Zuschnitt auf die persönliche Finanzlage der App-Nutzer bietet kaum eine andere vergleichbare App auf dem Markt.

So sammelst du mit floribus Geld ein

Insbesondere der Bereich Liquidität hält einige interessante Features für den täglichen Gebrauch bereit. Durch die Auswahl eines Kontos kannst du sowohl Überweisungen tätigen, als auch Geld empfangen. Und hier kommt die CASHLINK-Schnittstelle ins Spiel. Wie sie funktioniert? Ganz einfach:

Geld einsammeln mit der floribus App

Zunächst gibst du den Betrag ein, den du von deinen Freunden einsammeln möchtest. Im Anschluss wählst du einen passenden Betreff. Um das Geld zu empfangen, musst du einmalig deine persönlichen Daten eingeben, denn seit Juni 2017 wird dies durch ein neues Geldwäschegesetz vom Gesetzgeber gefordert. Im Anschluss siehst du Betrag und Betreff noch einmal in einer Übersicht und kannst durch einen Klick auf den blauen Button deinen Zahlungslink erstellen.

In der floribus App kannst du den Zahlungslink direkt teilen.

Aus der App heraus kannst du den Zahlungslink nun mit deinen Freunden teilen. Immer häufiger werden die Links dabei in sozialen Netzwerken, wie Facebook oder Whatsapp, geteilt. Noch nie warGeld einsammeln so einfach.

Die floribus-App findest du im Apple App Store:

floribus App Store Download Button

Viele Kunden wählen den Kauf auf Rechnung.

Auf Rechnung kaufen: Klassiker mit überzeugenden Vorteilen

Der Trend einer Verlagerung des stationären Handels hin zu mehr Onlineshops hält an. Menschen schätzen die zeitliche und räumliche Flexibilität, die diese Art des Kaufens ermöglicht. Ebenfalls entfällt für den Kunden die Barzahlung an der Kasse. Dafür stehen ihm andere beliebte Zahlungsmethoden zur Auswahl. Häufig wählen Kunden im Onlinehandel die Bezahlmethode „Kauf auf Rechnung“. Was das ist und warum Kunden diese Zahlungsmethode bevorzugen, erklären wir in diesem Blogpost.

“Auf Rechnung” – was bedeutet das?

“Auf Rechnung kaufen” meint, dass bei Ihrem Kauf ein Zahlungsziel vereinbart wird. Im Gegensatz zum Barkauf, bei dem Sie die Waren gegen das Bargeld eintauschen, erhalten Sie beim Kauf auf Rechnung die Ware ohne direkte Bezahlung. Vielmehr erhalten Sie dazu eine Rechnung, auf der steht bis wann Sie welchen Betrag begleichen müssen. Wie lange dieses sogenannte Zahlungsziel in der Zukunft liegt, hängt von der Vertragsgestaltung des Verkäufers ab. Oft wird darum gebeten, die Zahlung innerhalb von sieben oder 14 Tagen zu begleichen. Doch selbst dann, wenn ein Passus wie “sofort zahlbar” enthalten ist, verstreichen zwischen dem Erhalt der Ware und der tatsächlichen Bezahlung in der Regel einige Tage.

Ursprünglich unterlag der Kauf auf Rechnung dem Barkauf weit. Als sich in Deutschland jedoch der Versandhandel etablierte und einen rasanten Aufschwung verzeichnete, erwies sich diese “neue” Zahlungsmethode als geeignet und praktisch. Kunden nahmen sie auf Anhieb gerne in Anspruch. Auch heute ist sie nach wie vor die beliebteste Zahlungsmethode im Onlinehandel.

Fast ein Drittel aller Online-Käufe erfolgen auf Rechnung

Zuverlässige Daten liefert in diesem Zusammenhang die kürzlich vorgenommene Studie “Online Payment 2017“. Dabei wurden Händler unterschiedlicher Größen und Branchen nach angebotenen Zahlungsvarianten unter die Lupe genommen. Zwei Zahlen sind interessant: Zum einen bieten von den Top 1000 gelisteten Online-Händlern 67,7 Prozent ihren Kunden die Möglichkeit für einen Kauf auf Rechnung. Das sind mehr als zwei Drittel. Zum anderen ist die Zahlung per Rechnung von über 30 % der Kunden die beliebteste Zahlungsmethode. Die Zahlen zeigen, dass “auf Rechnung bezahlen” sowohl für den Händler als auch seine Kunden mit deutlichen Vorteilen verbunden ist.

Auf Rechnung bezahlen: So profitieren Sie als Kunde!

Sie kennen das: Häufig bestellen sich Onlineshop-Kunden eine Auswahl an Kleidungsstücken, denn die Haptik lässt sich in Onlineshops meist nur erahnen. Ebenso steht man bei der Schuhauswahl möglicherweise zwischen zwei Größen und bestellt deshalb zwei paar Schuhe. Auch wenn der Warenkorb mehrere hundert Euro beträgt, möchte man in der Regel nur einige Teile behalten. Um den Rahmen der Kreditkarte oder des Kontos dabei nicht unnötig zu belasten, bietet sich der Kauf auf Rechnung für Kunden an.

Zahlung auf Rechnung: Auch für Händler mit Vorteilen verknüpft

Bei erster Betrachtung scheint die Zahlungsmethode „Kauf auf Rechnung“ für die Firmenanbieter mit deutlichen Nachteilen verbunden zu sein. Denn im Gegensatz zur sofortigen Barzahlung müssen die Unternehmen für den festgesetzten Zeitraum des Zahlungsziels auf den Eingang der Zahlung warten. Darüber hinaus fällt durch die Überwachung der Zahlungen und mögliche Mahnverfahren zusätzliche Arbeit im Unternehmen an. Forderungsausfälle, die durch unbeglichene Käufe auf Rechnung entstehen, gehen jährlich in die Millionen.

Trotzdem bietet die Zahlung auf Rechnung insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen einen Vorteil, um auf den hart umkämpften Märkten wettbewerbsfähig zu bleiben: Zahlreiche Kunden werden vom Kauf abgeschreckt, wenn Ihnen nur die Vorkasse oder der Soforteinzug einer Kaufsumme via Lastschrift als Möglichkeit der Zahlung angeboten wird. Sie werden nicht selten zu einem Anbieter wechseln, der Ihnen das gleiche Produkt mit Kauf auf Rechnung anbietet. Im Klartext bedeutet das: Wer seinen Kunden die Möglichkeit gibt, eine Ware erst zu begutachten, lockt eher zum Kauf und tut einiges für eine vertrauensvolle und stabile Kundenbindung.

Kauf auf Rechnung: Wie lange dauert die Abwicklung der Zahlung?

Bei der Zahlung auf Rechnung hängt die Dauer bis zur vollständigen Abwicklung des Zahlungsgeschäftes von drei Faktoren ab: Zum einen von dem Zahlungsziel, dass ein Unternehmen seinen Kunden einräumt. Zum anderen davon, ob Sie als Kunde bei einem Zahlungsziel von 14 Tagen bereits direkt nach Wareneingang, nach sieben Tagen oder später zahlen. Als Drittes kommt hinzu, dass es von den betreffenden Banken abhängt, wie lange eine finanzielle Transaktion von einem Konto auf das andere in Anspruch nimmt.

Zur Beschleunigung und auch im Hinblick auf die Sicherheit der Zahlungsmethode „Kauf auf Rechnung“ können Verkäufer und Kunden beitragen. CASHLINK bietet Firmen die Möglichkeit, in ihren Rechnungen Zahlungslinks zu hinterlegen. Die Kunden können den entsprechenden Betrag dann nach Erhalt der Ware per Online-Lastschrift, Kreditkarte, Sofort-Überweisung oder via PayPal bezahlen. Der Händler erhält direkt im Anschluss eine Zahlungsbestätigung per Mail. Außerdem bietet CASHLINK die Übernahme des Mahnverfahrens an.

Zahlen Sie mit Bargeld oder bargeldlos?

Barzahlung versus bargeldlose Zahlung

Bar oder bargeldlos zahlen? Es ist eine Frage, vor der wir im täglichen Geschäftsleben immer wieder stehen und je nach Situation die Vor- und Nachteile gegeneinander abwägen. Sowohl Barzahlung als auch bargeldlose Zahlung haben ihre Vorzüge. Manchmal erscheint die eine Methode praktischer, mal die andere.

Eine kleine Erfolgsgeschichte des Bargeldes

Die Einführung bzw. Entwicklung des Bargeldes als neues Zwischentauschmittel kam zwar nicht über Nacht,wir können sie aber dennoch als eine Art revolutionäres Ereignis bezeichnen. Mit ihr wurde das Ende des bis dahin üblichen Tauschhandels eingeläutet. Ein früher Vorgänger des heutigen Bargeldes war das Naturalgeld, welches dem Tauschhandel noch sehr ähnlich war: Hierbei wurden nur bestimmte Wertgegenstände als Zahlungsmittel akzeptiert. Im Mittelalter folgte daraufhin das sogenannte „Gewichtsgeld“ und daraus die Zahlung mit Edelmetallen. Hier war jedoch das Gewicht bestimmend und nicht die Anzahl des Geldes, weswegen dieses Zahlungsmittel stets gewogen werden musste. Ebenfalls im Mittelalter wurden jedoch auch schon die ersten Banknoten in den Zahlungsverkehr gebracht, damals noch in Form von Wechseln und Kassenanweisungen.

Früh haben die Menschen bereits einen wichtigen Vorteil des Bargeldes erkannt, nämlich den Optionsvorteil. Das bedeutet, dass ein Handelspartner mit hoher Wahrscheinlichkeit Bargeld als Zahlungsmittel akzeptieren wird, da es in jedes andere Gut umtauschbar ist. Bei einem Tauschgeschäft war der Erfolg des Geschäftes vor der Bargeldeinführung vom Bedarf des Geschäftspartners abhängig. Wenn er das einzutauschende Gut nicht benötigte oder bereits genug davon besaß, kam der Handel nicht zustande. Geld hingegen ist universell einsetzbar und bietet eine maximale Flexibilität. Außerdem ist das Bargeld wertstabil. Damit ist die Tatsache gemeint, dass Edelmetalle nicht über kurz oder lang verderben und damit an Wert verlieren, wie das bei Waren üblich ist. Der Silberstandard, der sich vom Mittelalter an etablieren konnte, wurde im 19. Jahrhundert von den meisten Industrieländern durch einen Goldstandard ersetzt.

Die bargeldlose Zahlung

Auch der bargeldlose Zahlungsverkehr kann schon auf eine lange Geschichte zurückblicken. Bei Banken ist es bereits im 19. Jahrhundert üblich gewesen, mittels Scheck und Überweisung bargeldlos zu bezahlen – damals noch per Bote. Für die Organisation war die 1876 gegründete Reichsbank zuständig, die hierfür als zentrale Anlaufstelle diente. Knapp 100 Jahre später wurde erstmals die Bankleitzahl eingeführt, was zu einer Vereinheitlichung der Überweisungsformulare geführt hat, die nun auch maschinenlesbar wurden. Bargeldlos bezahlen wurde dadurch noch einfacher. Wer heute bargeldlos bezahlen möchte, dem stehen vielfältige Möglichkeiten offen. Zu den gängigsten zählen Überweisung, EC-Karte, Kreditkarte, GeldKarte, Maestro und das Lastschriftverfahren.

Vor- und Nachteile der Barzahlung

Die Barzahlung hatte lange Zeit einen besonders hohen Stellenwert. Sprüche wie “Nur Bares ist Wahres” unterstreichen die gesellschaftliche Anerkennung von Bargeld im täglichen Zahlungsverkehr. Mit der Barzahlung lässt sich jede Transaktion sofort abschließen. Wartezeit, die ein Transfer auf elektronischem Wege mit sich bringt, entfällt. Dass die Barzahlung auch heute noch vielerorts gern gesehen ist, zeigt die Gewährung von Skonti und Barzahlungsrabatten durch Händler beim Kauf hochwertiger Güter.

Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass die Barzahlung mit keinerlei Gebühren verbunden ist, sofern nicht unmittelbar vorher Abhebegebühren am Geldautomaten entstanden sind. Demgegenüber bringt die bargeldlose Zahlung unterschiedliche Gebühren mit sich, die für Kunden nicht immer transparent sind.

Ein Nachteil des Bargeldes wird deutlich, wenn man diese Zahlungsmethode unter dem Sicherheitsaspekt betrachtet. Wer viel Bargeld mit sich führt, läuft stets Gefahr, dass ihm dieses gestohlen oder entrissen wird. Auch die Gefahr in Besitz von Falschgeld zu gelangen besteht weiterhin. Ein weiterer Nachteil liegt in der Verfügbarkeit von Bargeld: Bargeld muss erst auf einer Bank oder an einem Geldautomaten abgehoben werden. Diese stehen nicht überall zur Verfügung, was gerade an abgelegenen Orten zu Problemen führen kann.

Bargeldlos bezahlen – die Vor- und Nachteile

Der größte Vorteil der bargeldlosen Zahlung ist ihre Verfügbarkeit. Wo bargeldlos bezahlt werden kann, da entfällt die Suche nach einem Geldautomaten. Zudem ist es viel leichter möglich, bargeldlos getätigte Transaktionen im Nachhinein nachzuverfolgen. Das kann beispielsweise für die eigene Budgetplanung sehr hilfreich sein, da sich anhand der Abrechnungen genau nachvollziehen lässt, wie viel Geld zu welchem Zweck ausgegeben wurde. Auch unter dem Sicherheitsaspekt kann die Kartenzahlung punkten, denn ein Diebstahl der Karte bringt dem Dieb ohne Geheimnummer und gegebenenfalls noch eine gültige Transaktionsnummer (TAN) nichts. Auch die Gefahr, Falschgeld als Wechselgeld zu erhalten, ist durch die bargeldlose Zahlung gebannt.

Kreditkarten haben den Vorteil, dass Kunden häufig in den Genuss besonderer Angebote oder Rabatte kommen. Außerdem sind zahlreiche Kreditkarten an Bonuspunktesysteme gekoppelt. Trotzdem ist auch die bargeldlose Zahlung mit dem einen oder anderen Nachteil verbunden. So können beispielsweise bei der Nutzung von Kreditkarten schnell höhere Gebühren anfallen. Gleiches gilt für den Einsatz der EC-Karte im Ausland. Darüber hinaus kann der achtlose Umgang mit Kreditkarten dazu führen, dass mehr Geld ausgegeben wird, als tatsächlich vorhanden ist.

Paradebeispiel für bargeldlose Zahlung: Schweden

Schweden nimmt im Hinblick auf die bargeldlose Zahlung eine Vorreiterrolle in Europa ein. Die Schweden zahlen fast alle Käufe bargeldlosmit EC- oder Kreditkarte. Es gilt als völlig normal, auch kleinere oder kleinste Beträge bargeldlos zu bezahlen. Nur jeder fünfte Einkauf wird in Schweden noch bar bezahlt, der Rest läuft bargeldlos ab. Während der letzten Jahre hat die Schwedische Krone in Form von Münzen und Banknoten an Bedeutung verloren. Vielmehr wird bereits über eine vollständige Abschaffung des Bargeldes in Schweden diskutiert. Selbst in schwedischen Kirchen werden Spenden über sog. Kollektomaten für Karten bargeldlos eingesammelt. Knapp die Hälfte aller schwedischen Bankfilialen nimmt kein Bargeld mehr an und auch Geldautomaten verschwinden vermehrt aus den Städten.

Bargeldlose Zahlung in Japan

Japan hingegen liefert ein sehr gutes Beispiel für ein Land, in dem die bargeldlose Zahlung eine untergeordnete Rolle spielt. Zwar steht es zu Recht in dem Ruf, eines der fortschrittlichsten Länder der Erde zu sein, aber ohne den Yen in barer Münze stößt man schnell auf Probleme. Bargeld wird in Japan nahezu überall angenommen. Zwar ist auch die bargeldlose Zahlung mit Karte weit verbreitet, aber Reisende sollten sich nicht darauf verlassen, diese immer und überall auch nutzen zu können. Sowohl in den ländlichen Gegenden als auch in den Großstädten Japans gibt es viele Läden und Restaurants, die keine bargeldlose Zahlung akzeptieren. Dies gilt zwar nicht für bekannte und beliebte Touristenrouten, dennoch sollten Reisende immer einen gewissen Bargeldbestand mit sich führen.

 

Mehr Informationen zu unserer Zahlungslösung für Geschäftskunden finden Sie unter cashlink.de/business. Wir beraten Sie auch gerne persönlich unter +49 69 348 752 76.

Nutzeransicht einer Online-Lastschrift von CASHLINK

6 Vorteile der Online Lastschrift

Die Lastschrift (EC-Karte) zählt bei Onlineshop-Kunden zu den liebsten Zahlungsmöglichkeiten. Bei Händlern ist sie jedoch nicht ganz so beliebt. Dabei hat die Online-Lastschrift viele positive Eigenschaften. In diesem Blogpost halten wir fest, welche Vorteile Händler insbesondere durch Online-Lastschriften erfahren können.

Gleichzeitig zeigen wir Ihnen wie einfach und schnell Sie die Lastschrift als Zahlungsverfahren online anbieten können!

Welche Vorteile hat eine Online-Lastschrift für Händler?

Dank SEPA europaweit nutzbar

Seit 2014 ist die Lastschrift europaweit vereinheitlicht und heißt jetzt SEPA-Lastschrift. SEPA steht für Single Euro Payments Area. Im deutschen Sprachgebrauch wird der Begriff “Einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum” für SEPA genutzt. Durch eine Online-SEPA-Lastschrift ermöglichen Sie Kunden aus der kompletten Eurozone die Bezahlung in Ihrem Shop oder auf Ihrer Website.

Das Ende der Zettelwirtschaft

Für eine herkömmliche Lastschrift benötigen Sie ein Lastschriftmandat. Der Gesetzgeber sieht vor, dass Sie dieses Mandat – einschließlich seiner Änderungen – während der gesamten Dauer seiner Gültigkeit und nach dem Erlöschen mindestens weitere 14 Monate aufbewahren. Das macht Ihnen nicht nur Arbeit, sondern nimmt auch noch viel Platz weg. Bei der Online-Lastschrift mit CASHLINK gehören Lastschriftmandate und deren Aufbewahrung der Vergangenheit an. Sie können alle Zahlungen direkt online in Ihrem Dashboard einsehen – in Echtzeit!

Mandatsformular gesucht? Nicht bei Online-Lastschriften!

Bisher haben Kunden das Lastschriftformular händisch ausgefüllt. Daraufhin muss eine Kopie oder einen Scan des Formulars an die Bank gesendet werden. Das kostet Zeit und Aufwand. Die Online-Lastschrift ermöglichen Ihnen eine deutliche Zeitersparnis: Der Kunde gibt seine Daten online ein und der Betrag wird automatisch vom Konto eingezogen. Und was machen Sie? Richtig, Sie nutzen die gewonnene freie Zeit für Ihre Kernkompetenzen oder einen frühen Feierabend!

Auf los geht’s los!

Für eine normale offline Lastschrift müssen Sie sich umständlich bei Ihrer Bank anmelden. Nicht so bei der Online Lastschrift mit CASHLINK! In weniger als 5 Minuten haben Sie sich registriert und können direkt loslegen Zahlungen per Lastschrift online zu empfangen. Ihr Kunde muss sich nicht registrieren und benötigt nur eine IBAN, um zu bezahlen. Im Gegensatz zu EC-Kartenterminals ist auch keine Eingabe der EC-Karten Pin nötig. So einfach und schnell war Lastschrift noch nie!

Bezahlt? Na klar! Sofortige Zahlungsbestätigung bei der Online-Lastschrift

Bei der herkömmlichen offline Lastschrift zieht Ihre Bank das Geld ein und Sie werden über den Kontoauszug darüber informiert. Die Information über eine erfolgreiche Zahlung haben Sie bisher also nur auf eigene Initiative erhalten. Bei Online-Lastschriften von CASHLINK erhalten Sie eine Zahlungsbestätigung per E-Mail. Zusätzlich hinterlegt CASHLINK die Zahlungsbestätigung in Ihrem persönlichen Dashboard.

Und wenn er nicht gezahlt hat?

Der Betrag der Online-Lastschrift kann – genau wie auf herkömmliche Weise – vom Kunden in einem Zeitraum von acht Wochen zurückgefordert werden. In diesem Fall, oder wenn das Konto des Kunden nicht gedeckt ist, übernimmt CASHLINK das Forderungsmanagement für Sie. Online-Lastschriften bis 250€ Transaktionshöhe und 5.000 € Transaktionsvolumen sind mit CASHLINK versichert. Sie erhalten Ihr Geld garantiert!

Wie können Sie die Online-Lastschrift anbieten?

Auf unserer Website finden Sie alle Informationen zum CASHLINK-Prinzip, eine Anleitung für das Dashboard, eine Preisübersicht und einen Demolink. Der Demolink ist ein Beispiel dafür, wie Ihre zukünftigen Kunden den Zahlungslink sehen. Sie finden nicht wonach Sie suchen? Rufen Sie uns unter 069 / 348 752 76 an oder schreiben Sie eine E-Mail an: support@cashlink.de.

Übrigens: Mit CASHLINK können Sie nicht nur die Zahlungsmethode Online-Lastschrift, sondern auch Kreditkarten, PayPal und Sofort Überweisung akzeptieren. Ganz ohne zusätzlichem Aufwand!

Ist das Online-Lastschriftverfahren sicher?

Das elektronische Lastschriftverfahren (ELV) ist sowohl für Händler als auch für Kunden sehr sicher. Kunden können die Lastschrift innerhalb von 8 Wochen zurückfordern und haben daher keinerlei Risiko ihr Geld zu verlieren. Durch unsere Versicherung der Online-Lastschrift und unserer integrierten Betrugserkennung haben auch Händler kein Risiko ihr Geld nicht zu erhalten.

Alle Transaktionen werden selbstverständlich nach höchsten Sicherheitsstandards verschlüsselt übertragen und nur auf deutschen Servern gespeichert. Alle Daten werden nur zur Durchführung der Transaktion gespeichert und nicht weiterverwendet. Daher ist das ELV auch aus Datenschutzsicht sehr sicher.

Sie möchten noch mehr Informationen zum Thema SEPA-Lastschrift?

Auf dieser Seite haben wir alle unsere Blogposts zum Thema SEPA-Lastschrift für Sie zusammengefasst:

Übersichtsseite SEPA-Lastschrift

 

Kostenloser Download: Vordruck SEPA Lastschriftmandat Formular

Für Sie zum Download: Vordruck für ein SEPA Lastschriftmandat

Eine neue EU-Verordnung hat im Jahr 2014 die Lastschrift in Europa vereinheitlicht. Seitdem heißt die Einzugsermächtigung SEPA-Lastschrift. SEPA steht dabei für Single Euro Payments Area, was auf deutsch den einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum meint. Das Lastschriftmandat unterscheidet sich jedoch in zwei verschiedene Formen. Welchen SEPA Lastschriftmandat Vordruck Sie für Ihren Zweck benötigen, haben wir in diesem Artikel für Sie festgehalten.

Sie finden die entsprechenden Formulare im Downloadbereich unterhalb des Artikels. Jedes Lastschrift Formular ist als PDF und Word Datei zum Download verfügbar.

Welches SEPA Lastschrift Formular benötige ich für meinen Zweck?

Aktuell existieren zwei verschiedene Formen des SEPA Lastschriftmandats. Für Verbraucher müssen Sie die SEPA-Basis-Lastschrift nutzen. Die Besonderheit bei dieser Lastschriftart ist, dass der Zahlungspflichtige innerhalb von acht Wochen eine Erstattung beantragen kann. Wenn ein Geschäft mit einem anderen Unternehmen zu Stande kommt, können Sie die SEPA-Firmen-Lastschrift nutzen. Wesentlich für diese Zahlungsmethode ist der Verzicht des Zahlungspflichtigen auf das Widerspruchsrecht. Das SEPA-Firmen-Lastschriftmandat muss der Bank Ihres Geschäftskunden zudem vor der ersten Fälligkeit vorliegen. Für beide Formen finden Sie den entsprechenden Vordruck unterhalb dieses Artikels zum Download.

Ist Ihr SEPA Lastschriftmandat einfach oder wiederkehrend?

Auf dem von CASHLINK für Sie bereitgestellten Lastschrift Formular gibt es ein sehr wichtiges Feld: Möchten Sie mehrfach den gleichen Betrag einziehen, weil Ihr Kunde beispielsweise ein Abo abgeschlossen hat? Oder haben Sie ein Produkt verkauft, welches einmalig bezahlt wird? Entsprechend müssen Sie das Kreuz im Feld für “einmalige Zahlungen” oder für “wiederkehrende Zahlungen nutzen.

Vordruck für SEPA-Lastschrift: Einfache und wiederkehrende Zahlungen.

Kann ich SEPA-Lastschriftmandate ohne Vordruck online ausführen?

Ja, das ist möglich. Für Geschäftskunden bietet CASHLINK die Lastschrift als Bestandteil aller Zahlungsmöglichkeiten von CASHLINK. Ihre CASHLINK Online-Lastschrift können Sie sowohl für einmalige, als auch für wiederkehrende Transaktionen nutzen. Sie benötigen keinen Lastschriftmandat Vordruck mehr und Ihr Kunde kann das Formular bequem online ausfüllen. Seine Daten gibt Ihr Kunde selbstständig in das Formular ein, welches er über einen Link von Ihnen erhält:

CASHLINK Online SEPA Lastschriftmandat

Die Zahlungsabwicklung über CASHLINK läuft vollautomatisch ab. Dadurch sparen Sie eine Menge Zeit, die Sie besser für Ihre Kernkompetenzen nutzen können. Damit Sie die Zahlungen Ihrer Kunden trotzdem immer im Blick behalten, können Sie in Ihrem Internetbrowser das CASHLINK-Dashboard aufrufen. Hier verwalten Sie alle Zahlungen schnell und einfach und werden über alle bestätigten Zahlungen informiert. Eine Zahlungsbestätigung erhalten Sie zudem direkt im Anschluss an die Zahlung Ihres Kunden. So können Sie sicher gehen, dass das Geld schon bald auf Ihrem Konto ist.

Download für SEPA Lastschriftmandat Formulare

Hier finden Sie die Formulare für die Einzugsermächtigung zum Download:

Vordruck SEPA-Basis-Lastschriftmandat PDF

Vordruck SEPA-Basis-Lastschriftmandat DOC

Vordruck SEPA-Firmen-Lastschriftmandat PDF

Vordruck SEPA-Firmen-Lastschriftmandat DOC

Diese Vorlagen sollen Ihnen dabei helfen, schnell einen Vordruck für das SEPA Lastschriftmandat zu erhalten. Sie erfüllen aber nicht den Anspruch der Vollständigkeit . Die CASHLINK Payments GmbH bietet keine Rechtsberatung an.

Sie möchten die SEPA-Lastschrift lieber bequem online anbieten?

Kein Problem! Mit CASHLINK können Sie sowohl einmalige als auch wiederkehrende Lastschriften bequem online anbieten – ohne extra Formular! 

 

Jetzt direkt loslegen

 

Sie möchten noch mehr Informationen zum Thema SEPA-Lastschrift?

Auf dieser Seite haben wir alle unsere Blogposts zum Thema SEPA-Lastschrift für Sie zusammengefasst:

Übersichtsseite SEPA-Lastschrift

Sollten Sie noch Fragen zu unserem Lastschrift Formular haben, schreiben Sie uns gerne in den Kommentaren!

Mehr Zahlungsmöglichkeiten sorgen für volle Einkaufstaschen.

Lastschrift, PayPal & Co: Diesen Einfluss haben Zahlungsmöglichkeiten auf deinen Onlineshop

Der Onlinehandel in Deutschland boomt. Die Studie “Die deutsche Internetwirtschaft 2015-2019” prognostiziert dabei einen Anstieg des Gesamtumsatzes in Deutschland von 55 Milliarden Euro auf 70 Milliarden Euro. Die starke Onlineaffinität der Endkunden soll den Händlern ein durchschnittliches Jahreswachstum von 12 Prozent bis 2019 bescheren. Sieht nach guten Aussichten für Onlinehändler aus? Ja, aber welche Shopbetreiber daran die größten Anteile erzielen, hängt nicht nur mit ihrem Warenangebot zusammen. Wie eine Studie des ECC Köln zeigt, haben die von den Webshops angebotenen Zahlungsmöglichkeiten einen erheblichen Einfluss auf den Checkout der Kunden.

Welche Zahlungsmöglichkeiten gibt es?

SEPA-Lastschrift

Das SEPA-Lastschriftverfahren wird dem bargeldlosen Zahlungsverkehr zugeordnet. Während eine Überweisung vom Zahlungspflichtigen veranlasst wird, ist es bei der Lastschrift umgekehrt. Sie wird vom Zahlungsempfänger bei der Bank beauftragt.

Kreditkarten

Viele Onlineshops bieten Kreditkartenzahlung an. Häufig werden VISA, MasterCard, American Express, JCB und Diners Club angenommen.

Kauf auf Rechnung

Beim Kauf auf Rechnung erhalten die Kunden meist gleichzeitig mit den Waren eine Rechnung. Diese können sie in einem vereinbarten Zeithorizont per Überweisung bezahlen.

Überweisung

Bei der Überweisung wird die Bank per Formular, online oder an einem Bankterminal angeleitet den geschuldeten Betrag zu Lasten des eigenen Kontos, dem Zahlungsempfänger zur Verfügung zu stellen. Eine Besonderheit dabei bildet die Sofort Überweisung.

Nachnahme

Bei der Zahlung per Nachnahme wird der geschuldete Betrag bar an den Paketzusteller gezahlt. Wenn der Empfänger des Pakets nicht zuhause angetroffen wird, kann er später in der Filiale zahlen, in der er das Paket abholt.

Vorkasse

Die Zahlung per Vorkasse wird auch Vorauskasse oder Vorauszahlung genannt. Es ist eine Zahlungsbedingung bei der der Händler die Begleichung des ausstehenden Betrags vor Versand der Ware verlangt. Unser Vorkasse Logo finden Sie hier.

PayPal

Der Online-Bezahldienst PayPal ermöglicht Zahlungen über E-Mail Adresse und Passwort, die auf ein bei PayPal hinterlegtes Konto zurückgreifen.

Gutscheine

Ob zu Weihnachten oder zum Geburtstag: Gutscheine sind ein beliebtes Geschenk. Mindestens genauso gerne lösen Kunden sie ein, denn sie haben dabei das Gefühl nichts zu bezahlen.

Wie verhalten sich Angebot und Nachfrage der Zahlungsmöglichkeiten in Onlineshops aktuell?

Einige Zahlungsmöglichkeiten, die Kunden als vorteilhaft ansehen, bergen Risiken für Händler. Kunden zahlen beispielsweise am liebsten per Rechnung (79,1 %). Sie können dadurch nach Erhalt und Prüfung der Ware zahlen. Händler hingegen riskieren, dass Kunden Artikel einbehalten, ohne diese zu bezahlen. Sie bevorzugen aus diesem Grund die Zahlung per Vorkasse (87,7 %). Doch nur 12,4 % der befragten Kunden schätzen diese Zahlmethode. Ein Abbruch des Kaufvorgangs ist daher sehr wahrscheinlich, wenn ein Onlineshop nur die Zahlung per Vorkasse anbietet.

Einigkeit herrscht bei Kunden und Händlern auf Rang 2 der beliebtesten Zahlungsmöglichkeiten: Sowohl die Konsumenten als auch die Shopbetreiber mögen die Zahlung per PayPal am zweitliebsten. Dabei verzeichnet PayPal in der Beliebtheit bei den Konsumenten einen Anstieg um über 2 % gegenüber dem Vorjahr, was mit der wachsenden Bekanntheit der Paymentlösung zusammenhängen mag.

Auf Rang 3 logieren die SEPA-Lastschrift auf Kundenseite und SOFORT (zum Untersuchungszeitraum noch SOFORT Überweisung) bei den Onlineshop-Betreibern. Am seltensten nutzen Kunden die Zahlung per Nachnahme, bei der man den entsprechenden Betrag beim Lieferunternehmen bar bezahlt. Auf Onlinehändlerseite ist die SEPA-Lastschrift am unbeliebtesten, denn wenn das Konto der Kunden nicht gedeckt ist, warten zusätzliche Kosten auf die Händler: Risiken, die sie nicht eingehen wollen. Doch resultieren daraus verlorene Umsätze?

Wie die Auswahl zwischen verschiedenen Zahlungsmöglichkeiten die Conversion optimiert.

Im Schnitt bieten Onlinehändler 5,3 Arten von Bezahlmöglichkeiten an. Am häufigsten können die Kunden Vorkasse, PayPal, Rechnung, Kreditkarte und SOFORT-Überweisung nutzen. Und doch zeigen Zahlen: auf dem Weg zur Kasse gehen 15 % der potenziellen Kunden verloren. Die Studie des ECC sieht den Grund hierfür im Angebot der Zahlungsmöglichkeiten. Um keine Kaufabbrüche zu riskieren muss auch in dieser Hinsicht gelten: “Der Kunde ist König!” Ziel ist nicht das Anbieten möglichst vieler Zahlungsmöglichkeiten, sondern derjenigen, die sich der Kunde wünscht. Eine einfache Komplettlösung erhalten Shopbetreiber beispielsweise über CASHLINK. Ein gutes Beispiel für steigenden Umsatz war die Einführung von PayPal. 76,4 % der Onlinehändler berichten, dass sich ihr Umsatz um durchschnittlich 23,1 % gesteigert hat. Neben Filterfunktionen und einer positiven User Experience lösen geeignete Zahlungsmethoden in Onlineshops jedoch mehr aus als nur Umsatz: Zufriedene Kunden kommen zurück.

Mehr Informationen zu unserer Zahlungslösung für Geschäftskunden finden Sie unter cashlink.de/business. Wir beraten Sie auch gerne persönlich unter +49 69 348 752 76.

Zwei Menschen sitzen in einem Café und nutzen ihre mobilen Endgeräte für P2P Payment.

Mobile Payment und P2P Payment: Ein Überblick

Bezahlen von überall – dank Mobile Payment ist das schon eine ganze Weile möglich. Mit P2P Payment wird die Sache nun noch einfacher. Doch wo liegen die Unterschiede zwischen Mobile Payment und P2P Payment? Und wie stehen die beiden Arten des Zahlens miteinander in Verbindung?

Was genau ist unter P2P Payment zu verstehen?

Geld einfach via E-Mail oder per Knopfdruck auf dem Smartphone versenden. Klingt an sich ganz gut, aber funktioniert das auch? P2P Payment, also Peer-to-peer-Payment, bezeichnet per se den Geldverkehr zwischen zwei Privatpersonen. In vielen Anwendungen sind sie beim gleichen Dienstleister angemeldet, etwa in der N26-App. Mit CASHLINK beispielsweise lässt sich P2P Payment jedoch auch ohne die Registrierung beider Parteien durchführen.

Die Art des Bezahlens funktioniert beim P2P Payment nur vordergründig anders als konventionelle Methoden, denn sie baut auf letzteren auf. Damit User sie in Anspruch nehmen können, benötigen sie meist trotzdem eine Bankverbindung oder Kreditkartennummer. Es handelt sich schlicht um eine einfachere, elegantere und vor allem schnellere Methode des herkömmlichen Online-Bankings.

Was ist Mobile Payment und wo liegen die Unterschiede?

Zwischen P2P Payment und Mobile Payment mag es zwar Schnittmengen geben, aber im Grunde handelt es sich hier um zwei unterschiedliche Prinzipien. Mobile Payment heißt, dass Transaktionen auch von unterwegs bzw. von jedem beliebigen Ort aus vorgenommen werden können. Jede mobile Nutzung mit einer Bezahlabsicht wird dabei als Mobile Payment bezeichnet. Dies schließt auch P2P-Zahlungen ein und setzt den Besitz eines mobilen Endgerätes voraus.

In der Praxis ist P2P Payment meist eine Form des Mobile Payment. Es wird in der Regel in Apps durchgeführt und diese stehen mehrheitlich für Mobiltelefone und Tablet-Computer zur Verfügung. Theoretisch wäre es jedoch möglich, P2P Payment über den heimischen PC durchzuführen. Dies funktioniert beispielsweise mit der Browseranwendung von CASHLINK. In dem Fall wären beide Prinzipien voneinander entkoppelt.

P2P Payment ist vor allem im Hinblick auf die zurückliegende SEPA-Reform zu einer nützlichen Alternative geworden, da man sich keine langen IBANs mehr merken muss. Offene Rechnungen lassen sich so deutlich einfacher und auch schneller bezahlen. Aktuell wird es aber in erster Linie zum Verschicken von Geld innerhalb kleiner Gruppen genutzt, wie z. B. in Freundeskreisen oder der Familie.

Wie werden diese Zahlungsmethoden genutzt?

P2P Payment ist in den USA sehr viel stärker verbreitet als in Deutschland. Mobile Payment hingegen wird hierzulande bereits rege genutzt. Das liegt nicht zuletzt daran, dass Banken die benötigten Applikationen meist kostenlos zur Verfügung stellen. Darüber hinaus existieren diverse Banking Apps mit größerem Funktionsumfang und der Möglichkeit, bei mehreren Banken Transaktionen durchzuführen. Auch in Geschäftsmodellen spielt Mobile Payment eine Rolle: Viele Zeitungen und Verlage setzen es dazu ein, sich kostenpflichtige Artikel bzw. e-Paper-Angebote bezahlen zu lassen.

Wie nutzen User P2P Payment in Deutschland?

Besonders gut eignet sich mobiles P2P Payment in Freundeskreisen. Nach einem gemeinsamen Essen im Restaurant bleiben nur noch wenige Minuten, bis die nächste Bahn fährt? Warum also lange auf die Bedienung warten, die die Speisen und Getränke mühsam aufteilen und berechnen muss. Wenn einer die Summe übernimmt, können seine Freunde ihren Anteil noch in der Bahn zurück auf dessen Konto schicken. Dazu benötigen sie keinen TAN-Generator und müssen auch nicht nach der IBAN suchen.

Auch für gemeinsame Geschenke eignet sich P2P Payment. Wir alle kennen das: Der Freund hat am Wochenende Geburtstag und soll ein besonderes Geschenk erhalten. Statt dem Organisator schnell und scheinbar unbemerkt das Bargeld zuzustecken und am Ende doch vom Geburtstagskind erwischt zu werden, bezahlen die P2P-User einfach im vorhinein über ihre Banking App oder die Browser-Version von CASHLINK. Ein weiterer Vorteil: Der Organisator muss nicht für große Summen in Vorlagen treten. Das wiederum erhöht die Wahrscheinlichkeit einen Organisator zu finden, der sich um die Geburtstagsüberraschung kümmert.

Plakat des Funke Hackathons.

CASHLINK auf #FunkeHackathon erfolgreich

Am 7. September machte sich CASHLINK Co-Gründer Lars Olsson auf den Weg nach Berlin. Sein Ziel war der Hackathon der Funke Mediengruppe. “Lasst die Maschinen sprechen”, lautete das Motto, das Funke Digital den Teilnehmern vorgegeben hatte. Im CASHLINK Blog erzählt Lars von seinen Erlebnissen.

Warum CASHLINK Co-Gründer Lars Olsson am Funke Hackathon teilnimmt

Wir bei CASHLINK wollen kleinen und mittelständischen Unternehmen ermöglichen, dass sie ihren Kunden die gleichen Services anbieten können, die auch große Unternehmen wie Zalando und Amazon ihren Kunden bieten. Im Bereich Zahlungen haben wir schon viel erreicht: Bei ersten KMU’s können Kunden bereits online Ihren Zahlungsauftrag für Lastschrifteinzüge und Kreditkartenabrechnungen bearbeiten. Dazu benötigen die Händler nicht einmal eine eigene Website.

Für den Funke Hackathon habe ich mich einem nächsten großen Trend gewidmet, der Sprachsteuerung. 

Balkendiagramm über Zunahme von Sprachsteuerung

Während die Big Player ihren Vorsprung immer weiter ausbauen und Sprachassistenten wie Pilze aus dem Boden schießen, können KMU’s häufig nicht nachziehen, weil ihnen schlichtweg die Ressourcen dazu fehlen. Die Entwicklung und Implementierung benötigt Fachwissen und Fähigkeiten, die viele Unternehmen nicht stemmen können. Unser Ziel für den Hackathon der Funke-Mediengruppe war also klar.

Voicify – Die Sprachsteuerungslösung für kleine Onlinehändler

Voicify Sprachsteuerungsprogramm

Die Jungs von jovo.tech kenne ich seit einiger Zeit. Sie sind Experten auf dem Gebiet der Sprachanwendungen. Außerdem kam spontan noch Philipp Römer in unser Team. Das ganze Wochenende in Berlin haben wir dazu genutzt, an einer neuen Sprachanwendung für kleine Onlineshops zu tüfteln. Herausgekommen ist die SaaS-Lösung Voicify. Voicify ist ein Plug-in für das beliebte Shop-System shopify, das automatisch aus der Produktdatenbank des Händlers einen Sprachassistenten erstellt. Kunden können nun einfach per Sprachsteuerung ihre Produkte kaufen. Interviews mit potenziellen Nutzern zeigten uns einen hohen Bedarf an Produkten, die regelmäßig gekauft werden. Dies sind z.B. Kosmetik, Pflegeprodukte, Wein und Spirituosen. Für Shopbetreiber heißt das: Mehr Umsatz und Gleichziehen mit der großen Konkurrenz. Die Kunden und Händler haben wir bereits nach 48 Stunden von unserer Lösung überzeugt. Die Jury beeindruckten wir am dritten Tag in einem dreiminütigen Pitch. Der Sonderpreis der Deutschen Telemedien “Bot your Butler” im Wert von 2.000 Euro ging daher an unser Team.

Was uns der Funke Hackathon gebracht hat

Lars Olsson im Publikum der Keynote zum Funke Hackathon.

Zusammen mit dem Team hatte ich ein grandioses Wochenende und wir konnten zeigen, dass es durchaus möglich ist, einen solchen Service für kleine und mittelständische Unternehmen anzubieten. Wie wir unsere Idee fortführen, werden die kommenden Wochen zeigen, denn jetzt beginnt der harte Teil der Arbeit. Wir freuen uns über jedes Feedback und den Austausch mit Onlineshop-Betreibern. Wenn unsere Lösung bei euch Interesse geweckt hat, dann meldet euch gerne bei uns oder diskutiert in den Kommentaren. Wir freuen uns!

 

Herzlich bedanken möchte ich mich bei den vielen Sponsoren. Und natürlich bei meinem überragenden Team – den Kollegen von jovo.tech und Philipp Römer. Sie alle haben zu einem einzigartigen Wochenende ihren eigenen Beitrag geleistet.

Stripe Bezahldienst Dashboard

Mobile Payment mit Stripe – Was Sie über Stripe wissen müssen

Was ist Stripe?

Stripe ist ein Online-Bezahldienst aus San Francisco, Kalifornien. Gegründet wurde er 2009 von den beiden Brüdern John und Patrick Collison. Nie gehört? John Collison hatte bereits im Alter von 17 Jahren seinen ersten erfolgreichen Exit und ist inzwischen der jüngste Selfmade-Milliardär der Welt! Nun haben er und sein älterer Bruder Patrick Stripe gegründet. Es steht für technisch einfaches Bezahlen auf Internetplattformen. Als einer der ersten Anbieter von Online-Bezahldiensten hat sich Stripe inzwischen auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz etabliert. Als Zugpferde und für einen gelungenen Markteinstieg stehend sind einige bekannte Unternehmen zu nennen: SAP, die Daimler-Plattform Croove, Twitter, Deliveroo, der Room-Service-Vermittler Book A Tiger, Jimdo und viele mehr.

Wie funktioniert Stripe?

Onlineshopping gehört für uns mittlerweile zum Alltag. Und natürlich müssen alle erstandenen Waren, wie im stationären Handel, an der Kasse bezahlt werden. Diese imaginäre Kasse realisiert Stripe durch die Einbindung von Online-Bezahlverfahren in Webshops und hat sich damit in den vergangenen Jahren zum Marktführer entwickelt. Auch CASHLINK basiert auf der Technologie des amerikanischen Anbieters. Stripe kann in jeden Onlineshop und auf allen Webseiten oder Apps, die ein Bezahlsystem benötigen, durch eine Schnittstelle im Programmiercode eingebunden werden. Danach kann es direkt los gehen. Es ist einfach, schnell und sicher. Durch Stripe können Zahlungen auf verschiedensten Wegen getätigt werden. Dies reicht von der klassischen Überweisung über den SEPA-Lastschrifteinzug bis hin zu Kreditkarten und PayPal. Extra beim Bezahldienst anmelden müssen sich die Kunden des Onlinehändlers nicht.

Seine Zahlungsmodalitäten regelt der Händler einfach in seinem Dashboard: Hier stellt er beispielsweise ein, wann Stripe seine Erlöse auf sein Bankkonto transferiert. Auch die Sicherheitsfrage hat das Unternehmen geklärt. Verdächtige Aktivitäten und Betrugsversuche erfasst und verhindert das Programm durch einen Algorithmus. Falls doch einmal Ungereimtheiten auftreten, hilft ein Kunden-Support dem Händler per E-Mail direkt weiter.

Welche Vorteile hat Stripe?

Das Geschäftsmodell ist einfach und äußerst benutzerfreundlich, denn Stripe hat bei der Entwicklung an Händler gedacht, die ihren Shop in Eigenregie führen und verwalten. Dafür fallen für den Händler in einem monatlichen Abonnement Gebühren an. Diese und eine kleine Gebühr pro Transaktion bezahlt er dem kalifornischen Unternehmen für die Bereitstellung des Dienstes. Das Besondere daran: Die Gebühr wird nur bei erfolgreich abgeschlossenen Käufen fällig. Wenn dem Kunden die Zahlung rückerstattet wird, wird die Transaktionsgebühr dem Händler wieder gutgeschrieben.

Ein weiterer Vorteil für europäische Geschäftskunden ist eine Übersicht über alle Geschäfte und den gesamten Geldfluss. So erfahren Sie sofort, wer wie von wo aus bezahlt hat. Auch offene Rechnungen zeigt die Übersicht an, sodass Sie diese direkt an ein Tool für Mahnverfahren koppeln können. Bewertungen, Empfehlungen, ein Ranking der Kunden – all das ist im Onlinetool möglich.

Darüber hinaus ist Stripe extrem sicher. Es erfüllt die strengsten Sicherheitsanforderungen der Payment-Branche, verfügt über eine Zertifizierung als PCI Level 1 Service Provider und verschlüsselt die Übertragung von Daten per SSL. Das macht es für CASHLINK zu einem vertrauenswürdigen Abwicklungspartner. CASHLINK kann als Drittanbieter außerdem helfen, wenn der Händler an die Grenzen seiner Programmierkenntnisse stößt. Alle Zahlungsmethoden können durch CASHLINK in jede Website integriert werden. Das funktioniert auch, wenn kein Onlineshop vorhanden ist.

Wo ist Stripe verfügbar?

Stripe nutzen inzwischen Händler aus 18 Ländern der Welt. Neben dem Geburtsland der Technologie in den Vereinigten Staaten sind dies in Europa Deutschland, Österreich, Schweiz, Belgien, Niederlande, Luxemburg, Frankreich, Spanien, Norwegen, Schweden, Dänemark, Finnland, Großbritannien und Irland. Hinzu kommen außerdem Brasilien, Mexiko, Australien, Japan, Kanada, Hong Kong, Singapur und seit neustem Neuseeland. Abhängig von ihrem Bankaccount können Sie mit Stripe auch Zahlungen von internationalen Kunden empfangen. Für Währungen, die nicht mit Ihrem Konto verbunden sind, wird eine weitere Gebühr von etwa 2 % auf jede Transaktion erhoben. Umgehen kann man diese Gebühr einfach, indem man ein Bankkonto des Landes mit der entsprechenden Währung verknüpft. Mit mittlerweile über 130 Währungen ist so die Überweisung von Fremdwährungen wieder frei von Sondergebühren.

 

Mehr Informationen zu unserer Zahlungslösung für Geschäftskunden finden Sie unter cashlink.de/business. Wir beraten Sie auch gerne persönlich unter +49 69 348 752 76.

Die Single Euro Payment Zone und das SEPA Logo

Wie Sie das Lastschriftverfahren für Ihr Business nutzen

Sie sind selbstständiger Dienstleister oder Unternehmer? Sie betreiben einen Online-Shop oder bieten Produkte oder Dienstleistungen auf Rechnung an? Dann gibt es verschiedene Zahlungsmethoden, mit denen Ihr Kunde den offenen Rechnungsbetrag bezahlen kann. Eine der beliebtesten ist das Lastschriftverfahren. Wie das funktioniert und welche Vorteile die Lastschrift bietet – informieren Sie sich hier!

Was ist das Lastschriftverfahren?

Das Lastschriftverfahren wird dem bargeldlosen Zahlungsverkehr zugeordnet. Während eine Überweisung vom Zahlungspflichtigen veranlasst wird, ist es bei der Lastschrift umgekehrt. Sie wird vom Zahlungsempfänger und damit von Ihnen als Selbstständiger oder Unternehmer ausgelöst. Es werden zwei Arten von Lastschriften unterschieden, das Abbuchungsverfahren und die Einzugsermächtigung. Beim Abbuchungsverfahren teilt der Zahlungspflichtige seiner Bank mit, dass der Zahlungsempfänger berechtigt ist, den Rechnungsbetrag von seinem Girokonto abzubuchen. Die Einzugsermächtigung setzt voraus, dass der Zahlungspflichtige ein Formular ausfüllt. In diesem gibt er seine Kontodaten an und berechtigt den Zahlungsempfänger die Zahlung einzuziehen. Das Lastschriftverfahren wird sowohl bei Einmalzahlungen, zum Beispiel beim Kauf von Produkten oder Dienstleistungen, als auch bei regelmäßig wiederkehrenden Zahlungen genutzt. Dazu gehören zum Beispiel Stromkosten, GEZ-Gebühren, Telefonkosten, Zeitungsabonnement oder Mitgliedsbeiträge.

Warum sollten Sie Lastschrift anbieten?

Jeder mit einem europäischen Girokonto kann bei Ihnen per Lastschrift bezahlen.

Es ist daher nicht verwunderlich, dass das Lastschriftverfahren mit Abstand die beliebteste bargeldlose Zahlungsmethode in Deutschland ist. Jährlich werden in Deutschland 12 mal so viele Transaktionen per Lastschrift durchgeführt wie per Kreditkarte. Insgesamt werden jedes Jahr 3,4 Billionen Euro per Lastschrift in Bewegung gesetzt. Mit dem Lastschriftverfahren setzten Sie die am meisten akzeptierte und verbreitete Zahlungsmethode ein.

Die Besonderheiten der SEPA Lastschrift

SEPA ist die Abkürzung für Single Euro Payments Area. Unter diesem Projekt sind bargeldlose Zahlungen im Euro-Zahlungsverkehrsraum seit August 2014 vereinheitlicht worden. Das EU weit geltende und einheitliche Verfahren kommt auch über die Europäische Union hinaus in Liechtenstein, in der Schweiz, in Monaco, Norwegen und in Island zum Einsatz. Zu den wichtigsten Änderungen gehört, dass Kontonummer und Bankleitzahl durch die Angabe von IBAN und BIC ersetzt worden sind. Für den Einzug sind außerdem ein SEPA-Lastschriftmandat sowie eine Gläubiger-Identifikationsnummer des Einreichers erforderlich. Die Lastschrift kann seit dieser Änderung nicht mehr direkt eingezogen werden. Stattdessen muss eine Vorlaufzeit berücksichtigt werden, deren Dauer vom Status des SEPA-Lastschriftmandats abhängig ist. Außerdem hat sich der Verwendungszweck der der SEPA Lastschrift im Gegensatz zur nationalen Lastschrift auf 140 Zeichen reduziert.

Bezüglich der SEPA Lastschrift werden zwei Verfahren unterschieden: Die SEPA Basis Lastschrift (SEPA Core Direct Debit) und die SEPA Firmen Lastschrift (SEPA Business to Business Direct Debit). Während die SEPA Basis Lastschrift zwischen Unternehmen und Kunden genutzt wird, ist die SEPA Firmen Lastschrift nur für den Zahlungsverkehr mit Geschäftskunden vorgesehen. Die SEPA Basis Lastschrift ähnelt dem bekannten Einzugsermächtigungsverfahren. Bei der SEPA Firmen Lastschrift besteht nach erfolgter Einlösung kein Anspruch auf Erstattung.

Die folgende Grafik veranschaulicht die Vorgänge bei einer SEPA Basis Lastschrift:

Übersicht SEPA Basis Lastschriftverfahren

 

Die Vorteile der Lastschrift

Das Bezahlen per Lastschrift gehört zu den beliebtesten Bezahlvarianten, die für Sie als Zahlungsempfänger und auch für den Zahlungspflichtigen einige Vorteile bietet:

 

  • Preiswerte Zahlungsabwicklung
  • Europaweite Möglichkeit Zahlungen über eine SEPA Lastschrift abzuwickeln
  • Sie als Zahlungsempfänger bestimmen beim Lastschriftverfahren den Zeitpunkt der Zahlung. Sie sind also diesbezüglich nicht vom Zahlungsverhalten des Zahlungspflichtigen abhängig
  • Festes Datum der Fälligkeit, über das sie den Zahlungspflichtigen vorab informieren
  • Schneller Zahlung im Vergleich zu Überweisungen
  • Ein Zahlungsverzug von Ihren Kunden kann vermieden werden und damit auch eventuelle Mahnungen wegen einer verspäteten Zahlung
  • Bei wiederkehrenden Zahlungen sparen beide Vertragsparteien Zeit, da der Auftrag für eine wiederkehrende Zahlung nur einmal erteilt werden muss. die nachfolgenden Abbuchungen erfolgen automatisch. In diesem Fall spart Ihnen das Lastschriftverfahren regelmäßig Zeit
  • Der eingezogene Geldbetrag kann bis zu acht Wochen nach Kontobelastung kostenlos zurückgebucht werden. Das ist dann wichtig, wenn der Zahlungspflichtige vom Kauf Abstand nimmt, weil die Ware nicht oder fehlerhaft geliefert wurde oder weil der Artikel beschädigt ist. Im Falle einer Rückbuchung wird die Bank des Zahlungspflichtigen beauftragt, den Rechnungsbetrag vom Konto des Zahlungsempfängers zurückzufordern. Bei Online-Bankgeschäften bedeutet das lediglich einen Klick. Geht die bestellte Ware an Sie als Unternehmer oder Selbstständiger zurück, überweisen Sie den Rechnungsbetrag auf das Konto des Zahlungspflichtigen zurück
  • Liegt kein gültiges SEPA Mandat vor, kann der Zahlungspflichtige bis zu dreizehn Monaten nach Belastung seines Kontos eine Erstattung verlangen. Das SEPA Lastschriftverfahren ist daher sehr sicher

Die Nachteile der Lastschrift

Trotz aller Vorteile hat das Lastschriftverfahren auch Nachteile:

  • Achtet der Zahlungspflichtige nicht darauf, dass sein Konto ausreichend gedeckt ist, kann die Lastschrift nicht eingelöst werden. Dies hat eine Rücklastschrift zur Folge, deren Kosten der Zahlungspflichtige trägt
  • Ein weiterer Nachteil ist die Möglichkeit des Missbrauchs. Das keine Pin erforderlich ist, kann es passieren, dass Abbuchungen vom Konto des Zahlungspflichtigen unberechtigt erfolgen. Durch die Möglichkeit des Widerspruchs kann die Lastschrift widerrufen werden. Allerdings muss der “Zahlungspflichtige” alle Kontobewegungen im Blick haben, um der Lastschrift zu widersprechen
  • Auch wenn die Lastschrift ausgelöst wurde, kann der Zahlungspflichtige der Lastschrift widersprechen. Dies ist unabhängig davon, ob der Widerspruch gerechtfertigt ist oder nicht. Eine eingelöste Lastschrift ist für Sie als Unternehmer keine Garantie, dass Ihr Kunde auch tatsächlich die Ware bezahlt. Anderes gilt für die Sofortüberweisung, die im Gegensatz zur Lastschrift keine Möglichkeit zum Widerspruch bietet, gleiches gilt für die Kreditkarte. Auch hier erhält ein Kunde sein Geld nur dann zurück, wenn Sie als Verkäufer eine Rückbuchung veranlassen. Zahlungsanbieter wie CASHLINK schützen Sie auch beim Lastschriftverfahren bis Beträgen von 250 € vor ungerechtfertigten Rückbuchungen.

Alles was Sie zum Thema Rücklastschrift wissen sollten haben wir hier im Detail für Sie zusammengefasst.

Wichtige Voraussetzungen für das SEPA Lastschriftverfahren

Um das SEPA Basis Lastschriftverfahren zu nutzen müssen Sie einige Voraussetzungen erfüllen:

Individuelle Kennung zur Identifizierung

Sie als Zahlungsempfänger müssen eine individuelle Kennung zur Identifizierung besitzen, die als Gläubiger-Identifizierungsnummer bezeichnet wird. Die Kennung wird auch Creditor-Identifier oder Gläubiger-ID genannt wird. Diese Nummer ist unabhängig von Ihrer Kontonummer. Sie ist zwingend vorgeschrieben, da sie den Zahlungsempfänger, also Sie als Gläubiger, identifiziert. Diese Nummer ist nicht frei wählbar. Stattdessen beantragen Sie als Kontoinhaber diese Gläubiger-Identifizierungsnummer auf der Homepage der Deutschen Bundesbank. Sie setzt sich aus dem ISO Ländercode, aus der Prüfziffer, aus dem Business Area Code und aus dem nationalen Identifikationsmerkmal zusammen. In Deutschland hat die Gläubiger-ID eine Länge von 18 Stellen, während sie SEPA-weit maximal 35 Stellen lang sein kann.

Rechtliche Legitimation durch das SEPA Lastschriftmandat

Die rechtliche Legitimation einer SEPA Lastschrift nennt sich Lastschriftmandat. Es werden zwei Voraussetzungen verlangt, damit Sie als Zahlungsempfänger Geld per Lastschrift vom Konto des Zahlungspflichtigen abbuchen können: Zum einen benötigen Sie die Zustimmung des Zahlungspflichtigen zum Einzug fälliger Forderungen per Lastschrift. Zum anderen die Weisung an die Zahlstelle zur Einlösung und Belastung des Kontos des Zahlungspflichtigen. In Deutschland müssen Sie diesbezüglich keine besonderen gesetzlichen Vorgaben erfüllen. Das bedeutet, dass Verbraucher auch beim Online-Shopping per Lastschrift bezahlen können, da eine Unterschrift entbehrlich ist. Allerdings bedarf das Mandat der Schriftform, die durch Eintragen der Kontodaten in ein Online-Formular gewahrt ist.

Zusätzlich enthält jedes einzelne Mandat eine Nummer, die von Ihnen der Lastschrift zugeordnet wird. Das können zum Beispiel eine Rechnungsnummer sein. Bevor der erste Zahlungseinzug vorgenommen wird, sind Sie verpflichtet, den Kunden über die Höhe der Zahlung sowie den Termin des Einzugs der Lastschrift zu informieren.

Einfach Lastschrift anbieten mit CASHLINK

Die Voraussetzungen und das SEPA Lastschriftverfahren klingen kompliziert? Mit CASHLINK können Sie sofort Lastschrift als Zahlungsmethode anbieten – ohne Grundgebühr.

Neben Lastschrift können Sie über CASHLINK auch Kreditkarten, PayPal und Sofortüberweisung anbieten.

Mehr Informationen zu unserer Zahlungslösung für Geschäftskunden finden Sie unter cashlink.de/business. Wir beraten Sie auch gerne persönlich unter +49 69 348 752 76.

Sie möchten noch mehr Informationen zum Thema SEPA-Lastschrift?

Auf dieser Seite haben wir alle unsere Blogposts zum Thema SEPA-Lastschrift für Sie zusammengefasst:

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