Mehr Zahlungsmöglichkeiten sorgen für volle Einkaufstaschen.

Der Onlinehandel in Deutschland boomt. Die Studie “Die deutsche Internetwirtschaft 2015-2019” prognostiziert dabei einen Anstieg des Gesamtumsatzes in Deutschland von 55 Milliarden Euro auf 70 Milliarden Euro. Die starke Onlineaffinität der Endkunden soll den Händlern ein durchschnittliches Jahreswachstum von 12 Prozent bis 2019 bescheren. Sieht nach guten Aussichten für Onlinehändler aus? Ja, aber welche Shopbetreiber daran die größten Anteile erzielen, hängt nicht nur mit ihrem Warenangebot zusammen. Wie eine Studie des ECC Köln zeigt, haben die von den Webshops angebotenen Zahlungsmöglichkeiten einen erheblichen Einfluss auf den Checkout der Kunden.

Welche Zahlungsmöglichkeiten gibt es?

SEPA-Lastschrift

Das SEPA-Lastschriftverfahren wird dem bargeldlosen Zahlungsverkehr zugeordnet. Während eine Überweisung vom Zahlungspflichtigen veranlasst wird, ist es bei der Lastschrift umgekehrt. Sie wird vom Zahlungsempfänger bei der Bank beauftragt.

Kreditkarten

Viele Onlineshops bieten Kreditkartenzahlung an. Häufig werden VISA, MasterCard, American Express, JCB und Diners Club angenommen.

Kauf auf Rechnung

Beim Kauf auf Rechnung erhalten die Kunden meist gleichzeitig mit den Waren eine Rechnung. Diese können sie in einem vereinbarten Zeithorizont per Überweisung bezahlen.

Überweisung

Bei der Überweisung wird die Bank per Formular, online oder an einem Bankterminal angeleitet den geschuldeten Betrag zu Lasten des eigenen Kontos, dem Zahlungsempfänger zur Verfügung zu stellen. Eine Besonderheit dabei bildet die Sofort Überweisung.

Nachnahme

Bei der Zahlung per Nachnahme wird der geschuldete Betrag bar an den Paketzusteller gezahlt. Wenn der Empfänger des Pakets nicht zuhause angetroffen wird, kann er später in der Filiale zahlen, in der er das Paket abholt.

Vorkasse

Die Zahlung per Vorkasse wird auch Vorauskasse oder Vorauszahlung genannt. Es ist eine Zahlungsbedingung bei der der Händler die Begleichung des ausstehenden Betrags vor Versand der Ware verlangt. Unser Vorkasse Logo finden Sie hier.

PayPal

Der Online-Bezahldienst PayPal ermöglicht Zahlungen über E-Mail Adresse und Passwort, die auf ein bei PayPal hinterlegtes Konto zurückgreifen.

Gutscheine

Ob zu Weihnachten oder zum Geburtstag: Gutscheine sind ein beliebtes Geschenk. Mindestens genauso gerne lösen Kunden sie ein, denn sie haben dabei das Gefühl nichts zu bezahlen.

Wie verhalten sich Angebot und Nachfrage der Zahlungsmöglichkeiten in Onlineshops aktuell?

Einige Zahlungsmöglichkeiten, die Kunden als vorteilhaft ansehen, bergen Risiken für Händler. Kunden zahlen beispielsweise am liebsten per Rechnung (79,1 %). Sie können dadurch nach Erhalt und Prüfung der Ware zahlen. Händler hingegen riskieren, dass Kunden Artikel einbehalten, ohne diese zu bezahlen. Sie bevorzugen aus diesem Grund die Zahlung per Vorkasse (87,7 %). Doch nur 12,4 % der befragten Kunden schätzen diese Zahlmethode. Ein Abbruch des Kaufvorgangs ist daher sehr wahrscheinlich, wenn ein Onlineshop nur die Zahlung per Vorkasse anbietet.

Einigkeit herrscht bei Kunden und Händlern auf Rang 2 der beliebtesten Zahlungsmöglichkeiten: Sowohl die Konsumenten als auch die Shopbetreiber mögen die Zahlung per PayPal am zweitliebsten. Dabei verzeichnet PayPal in der Beliebtheit bei den Konsumenten einen Anstieg um über 2 % gegenüber dem Vorjahr, was mit der wachsenden Bekanntheit der Paymentlösung zusammenhängen mag.

Auf Rang 3 logieren die SEPA-Lastschrift auf Kundenseite und SOFORT (zum Untersuchungszeitraum noch SOFORT Überweisung) bei den Onlineshop-Betreibern. Am seltensten nutzen Kunden die Zahlung per Nachnahme, bei der man den entsprechenden Betrag beim Lieferunternehmen bar bezahlt. Auf Onlinehändlerseite ist die SEPA-Lastschrift am unbeliebtesten, denn wenn das Konto der Kunden nicht gedeckt ist, warten zusätzliche Kosten auf die Händler: Risiken, die sie nicht eingehen wollen. Doch resultieren daraus verlorene Umsätze?

Wie die Auswahl zwischen verschiedenen Zahlungsmöglichkeiten die Conversion optimiert.

Im Schnitt bieten Onlinehändler 5,3 Arten von Bezahlmöglichkeiten an. Am häufigsten können die Kunden Vorkasse, PayPal, Rechnung, Kreditkarte und SOFORT-Überweisung nutzen. Und doch zeigen Zahlen: auf dem Weg zur Kasse gehen 15 % der potenziellen Kunden verloren. Die Studie des ECC sieht den Grund hierfür im Angebot der Zahlungsmöglichkeiten. Um keine Kaufabbrüche zu riskieren muss auch in dieser Hinsicht gelten: “Der Kunde ist König!” Ziel ist nicht das Anbieten möglichst vieler Zahlungsmöglichkeiten, sondern derjenigen, die sich der Kunde wünscht. Eine einfache Komplettlösung erhalten Shopbetreiber beispielsweise über CASHLINK. Ein gutes Beispiel für steigenden Umsatz war die Einführung von PayPal. 76,4 % der Onlinehändler berichten, dass sich ihr Umsatz um durchschnittlich 23,1 % gesteigert hat. Neben Filterfunktionen und einer positiven User Experience lösen geeignete Zahlungsmethoden in Onlineshops jedoch mehr aus als nur Umsatz: Zufriedene Kunden kommen zurück.

Mehr Informationen zu unserer Zahlungslösung für Geschäftskunden finden Sie unter cashlink.de/business. Wir beraten Sie auch gerne persönlich unter +49 69 348 752 76.

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