Zwei Menschen sitzen in einem Café und nutzen ihre mobilen Endgeräte für P2P Payment.

Bezahlen von überall – dank Mobile Payment ist das schon eine ganze Weile möglich. Mit P2P Payment wird die Sache nun noch einfacher. Doch wo liegen die Unterschiede zwischen Mobile Payment und P2P Payment? Und wie stehen die beiden Arten des Zahlens miteinander in Verbindung?

Was genau ist unter P2P Payment zu verstehen?

Geld einfach via E-Mail oder per Knopfdruck auf dem Smartphone versenden. Klingt an sich ganz gut, aber funktioniert das auch? P2P Payment, also Peer-to-peer-Payment, bezeichnet per se den Geldverkehr zwischen zwei Privatpersonen. In vielen Anwendungen sind sie beim gleichen Dienstleister angemeldet, etwa in der N26-App. Mit CASHLINK beispielsweise lässt sich P2P Payment jedoch auch ohne die Registrierung beider Parteien durchführen.

Die Art des Bezahlens funktioniert beim P2P Payment nur vordergründig anders als konventionelle Methoden, denn sie baut auf letzteren auf. Damit User sie in Anspruch nehmen können, benötigen sie meist trotzdem eine Bankverbindung oder Kreditkartennummer. Es handelt sich schlicht um eine einfachere, elegantere und vor allem schnellere Methode des herkömmlichen Online-Bankings.

Was ist Mobile Payment und wo liegen die Unterschiede?

Zwischen P2P Payment und Mobile Payment mag es zwar Schnittmengen geben, aber im Grunde handelt es sich hier um zwei unterschiedliche Prinzipien. Mobile Payment heißt, dass Transaktionen auch von unterwegs bzw. von jedem beliebigen Ort aus vorgenommen werden können. Jede mobile Nutzung mit einer Bezahlabsicht wird dabei als Mobile Payment bezeichnet. Dies schließt auch P2P-Zahlungen ein und setzt den Besitz eines mobilen Endgerätes voraus.

In der Praxis ist P2P Payment meist eine Form des Mobile Payment. Es wird in der Regel in Apps durchgeführt und diese stehen mehrheitlich für Mobiltelefone und Tablet-Computer zur Verfügung. Theoretisch wäre es jedoch möglich, P2P Payment über den heimischen PC durchzuführen. Dies funktioniert beispielsweise mit der Browseranwendung von CASHLINK. In dem Fall wären beide Prinzipien voneinander entkoppelt.

P2P Payment ist vor allem im Hinblick auf die zurückliegende SEPA-Reform zu einer nützlichen Alternative geworden, da man sich keine langen IBANs mehr merken muss. Offene Rechnungen lassen sich so deutlich einfacher und auch schneller bezahlen. Aktuell wird es aber in erster Linie zum Verschicken von Geld innerhalb kleiner Gruppen genutzt, wie z. B. in Freundeskreisen oder der Familie.

Wie werden diese Zahlungsmethoden genutzt?

P2P Payment ist in den USA sehr viel stärker verbreitet als in Deutschland. Mobile Payment hingegen wird hierzulande bereits rege genutzt. Das liegt nicht zuletzt daran, dass Banken die benötigten Applikationen meist kostenlos zur Verfügung stellen. Darüber hinaus existieren diverse Banking Apps mit größerem Funktionsumfang und der Möglichkeit, bei mehreren Banken Transaktionen durchzuführen. Auch in Geschäftsmodellen spielt Mobile Payment eine Rolle: Viele Zeitungen und Verlage setzen es dazu ein, sich kostenpflichtige Artikel bzw. e-Paper-Angebote bezahlen zu lassen.

Wie nutzen User P2P Payment in Deutschland?

Besonders gut eignet sich mobiles P2P Payment in Freundeskreisen. Nach einem gemeinsamen Essen im Restaurant bleiben nur noch wenige Minuten, bis die nächste Bahn fährt? Warum also lange auf die Bedienung warten, die die Speisen und Getränke mühsam aufteilen und berechnen muss. Wenn einer die Summe übernimmt, können seine Freunde ihren Anteil noch in der Bahn zurück auf dessen Konto schicken. Dazu benötigen sie keinen TAN-Generator und müssen auch nicht nach der IBAN suchen.

Auch für gemeinsame Geschenke eignet sich P2P Payment. Wir alle kennen das: Der Freund hat am Wochenende Geburtstag und soll ein besonderes Geschenk erhalten. Statt dem Organisator schnell und scheinbar unbemerkt das Bargeld zuzustecken und am Ende doch vom Geburtstagskind erwischt zu werden, bezahlen die P2P-User einfach im vorhinein über ihre Banking App oder die Browser-Version von CASHLINK. Ein weiterer Vorteil: Der Organisator muss nicht für große Summen in Vorlagen treten. Das wiederum erhöht die Wahrscheinlichkeit einen Organisator zu finden, der sich um die Geburtstagsüberraschung kümmert.

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