Hypothesenbasiertes Arbeiten

Hört man das Wort “Hypothesen”, denkt man oft zunächst an Wissenschaft und Labor. 

Dabei ist hypothesenbasiertes Arbeiten ein sinnvoller Ansatz für skalierbare Geschäftsmodelle. Mit Hypothesen testest du Aktionen, die dich zu deinem Ziel führen sollen und generierst damit wichtiges Wissen. So kannst du deine Erkenntnisse nutzen, um langfristig deine Entscheidungen zu verbessern und deinen Erfolg zu steigern. Gleichzeitig helfen dir Hypothesen dabei, dein langfristiges Ziel - deine Vision - immer vor Augen zu haben. Übrigens - darüber, wie eine Vision deinen Erfolg beeinflussen kann, haben wir einen Blogpost geschrieben, den du hier nachlesen kannst.

 

Wie funktioniert hypothesenbasiertes Arbeiten?

Nehmen wir beispielsweise an, eines deiner Ziele wäre die Erhöhung deiner Conversion-Rate um 5 Prozent. Um das zu erreichen, fallen dir bestimmt viele Möglichkeiten ein - aber welche ist die sinnvollste? Mit Hypothesen generierst du aktiv Erkenntnisse, indem du konkrete Handlungen entwickelst, anwendest, dokumentierst und daraus lernst.



Die Arbeit mit Hypothesen

Schritt 1: Kreativ werden

Im ersten Schritt ist deine Kreativität gefragt: Jeder kann Vorschläge für Hypothesen anbringen, sich von Beobachtungen und persönlichen Erfahrungen inspirieren lassen. Dabei gibt es keine Grenze. Es bietet sich an, bei der Hypothesenfindung in den jeweiligen Teams zu brainstormen, aber auch teamübergreifende Brainstormings können sinnvoll sein. So eröffnen sich manchmal ganz neue Perspektiven. 

Wenn dein Ziel also die Erhöhung deiner Conversion-Rate wäre, könnten deine Ideen so aussehen:

Um unsere Conversion-Rate zu erhöhen, bieten wir ein kostenloses Extra an.

Wir gestalten unsere CTAs attraktiver, um unsere Conversion-Rate zu erhöhen.

Bereits im ersten Schritt bietet es sich an, iterativ vorzugehen und deine Erkenntnisse zu dokumentieren. So kannst du auch für deine Ideenfindung eigene Best Practices finden!

Schritt 2: Formulieren von Hypothesen

Deine Hypothesen solltest du schon formuliert haben, bevor du sie anwendest. 

Wir bei Cashlink entwickeln unsere Hypothesen iterativ und gemeinsam während des laufenden Quartals und legen sie 2 Wochen vor Beginn des nächsten fest. Dabei ist es uns jedoch wichtig, flexibel zu bleiben, um abhängig von unseren Zielen noch während des Quartals neue Hypothesen anzuwenden.

Es ist außerdem sinnvoll, viele Hypothesen aufzustellen, damit du konkret feststellen kannst, welche getestete Variable zielführend war. 

Ein Beispiel für eine zu weit gefasste Hypothese:

Wir releasen eine neue Landingpage, um so unsere Conversion-Rate zu erhöhen. 

Das Problem: Auch wenn sich die Rate erhöht, ist unklar, welche Variable der Grund für deinen Erfolg war.

Verbesserte Hypothese: 

Mit verbesserten CTAs steigt unsere Conversion-Rate.

So weißt du ganz genau, welche Variable dich am besten zu deinem Ziel führt. 

Schritt 3: Operative Umsetzung

 

Folgen wir dem oben genannten Beispiel, lassen sich nun ganz einfach aus den Hypothesen Aktionen ableiten:

A/B-Tests, um zwei CTAs miteinander zu vergleichen

A/B-Tests, um zwei Farben für Buttons miteinander zu vergleichen

A/B-Tests für unterschiedliche Positionierung der CTAs

Um deinen Erfolg zu messen, ist es zentral, Hypothesen und daraus abgeleitete Aktionen zu dokumentieren und festzuhalten. Dabei sollten deine Entscheidungen eher datengetrieben sein, beispielsweise über Key Performance Indicators. Nur so ist es möglich, nachhaltig und langfristig zu lernen. 

Dabei sollte der Lernprozess zentral sein: Auch wenn du mit deiner Hypothese dein Ziel nicht erreichen solltest, solltest du auch den Wissenszuwachs als Gewinn und Möglichkeit zu Lernen sehen. 

Schritt 4: Auswertung deiner Hypothesen

Damit du etwas aus deinen Hypothesen lernen kannst, solltest du deine Erkenntnisse auswerten. 

Bei dem CTA-Beispiel könnte eine der getesteten Varianten beispielsweise “Melde dich hier für eine kostenlose Demo an” besser abschneiden als “Mehr erfahren”. 

Darauf aufbauend kannst du dein erstes Learning ziehen: Ist die Hypothese bestätigt? Von dort aus kannst du auch weitere Erkenntnisse generieren: Deine User finden eine kostenlose Demo gut - was kannst du ihnen noch bieten?  

 

Deine gewonnenen Erkenntnisse helfen dir im weiteren Verlauf, neue Hypothesen zu entwerfen und strategische Entscheidungen zu treffen. So profitierst du von einem Lerneffekt, während du dein langfristiges Ziel nie aus den Augen verlierst. 

 

 

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