Cashlink verfügt über eine vorläufige Erlaubnis der BaFin für die Kryptowertpapierregisterführung (§ 65 Abs. 2 KWG).

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Mehr als 50% der Kunden planen Kryptowertpapiere zu emittieren

Am 10. Juni 2021 ist das neue Gesetz zu elektronischen Wertpapieren (elektronisches Wertpapiergesetz, kurz eWpG) in Kraft getreten. Damit wird die rein digitale Emission von Wertpapieren erstmals möglich (unter anderem auch die Kryptowertpapiere). Da wir bei Cashlink gespannt auf diese regulatorische Änderung gewartet haben, waren wir neugierig, wie der Markt dieses neue Gesetz wahrnimmt. Wir kamen zu dem Ergebnis, dass mehr als 50% unserer Kunden Interesse an Kryptowertpapieren und deren Anwendungsfällen zeigten. Doch was sind die genauen Vorteile der Kryptowertpapiere? Im Vergleich zu traditionellen Wertpapieren hat man durch die Tokenisierung:

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geringere Kosten im Vgl. zu traditionellen Wertpapieren, da die Kosten der Wertschöpfungskette drastisch gesenkt werden.*

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Übertragbarkeit. Zuvor illiquide Vermögenswerte können nun problemlos rund um die Uhr weltweit übertragen werden.*

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schnellere Abwicklung der Prozesse, da sich die Transaktionsgeschwindigkeit  durch die Verwendung von tokenisierten Wertpapieren erheblich erhöht.*

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mehr Transparenz, da Transaktionen unveränderbar und transparent gespeichert werden. Das stärkt das Vertrauen zwischen den Marktteilnehmenden.*

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eWpG Whitepaper_FINAL

Und was sind die Unterschiede der Kryptowertpapiere im Vergleich zu den altbekannten Security Tokens? In unserem neuesten Whitepaper beantworten wir diese Frage und noch mehr. Da das Thema der elektronischen Wertpapiere noch relativ neu ist, möchten wir mit diesem Whitepaper ein allgemeines Verständnis für diese Thematik schaffen und verschiedene Use Cases präsentieren. Klicken Sie hier, um ihr kostenloses Whitepaper zu erhalten (In Kooperation mit Annerton).

Wir finden, dass die Einführung der Kryptowertpapiere der richtige erste Schritt war, um klassische Kapitalmarktprozesse zu digitalisieren und dezentralisieren. Es bringt uns näher an unsere Vision eines DLT-basierten Kapitalmarktes und war für uns eine enorme Bestätigung, für die bereits geleistete Arbeit.
Michael Duttlinger
Michael Duttligner
CEO und Co-Founder

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regulierten Kryptowertpapieren

Das neue eWpG eröffnet endlose Möglichkeiten und Sie können diese Chance für sich nutzen. Lassen Sie sich heute von unseren Experten beraten, um zu erfahren wie Sie das neue elektronische Wertpapiergesetz und Kryptowertpapiere für Ihr Geschäftsmodell nutzen können!

Die wichtigsten Informationen auf einem Blick

Der Weg zum heutigen elektronischen Wertpapiergesetz

ewpg Timeline
Abbildung 1: Ein Zeitstrahl von dem ersten Eckppunktepapier bishin zum in Kraft treten des eWpGs

Kryptowertpapiere

Kryptowertpapiere sind in ein Kryptowertpapierregister eingetragene elektronische Wertpapiere und somit eine Unterart elektronischer Wertpapiere (§ 4 Abs. 3 eWpG). Es kann als Gesamtemission durch einen Sammeleintrag als auch im Wege einer Einzeleintragung begeben werden. Für die Begebung sind drei Dinge essentiel: Eine Kennzeichnung als Kryptowertpapier, eine Veröffentlichung im Bundesanzeiger sowie eine Mitteilung an die Aufsichtsbehörde.

Durch die Eintragung in ein reguliertes Register und den neuen Begebungsprozess unterscheiden sich die neuen Kryptowertpapiere von der „klassischen“ Tokenisierung als Security Token.

Oft wird die Subkategorie der Kryptowertpapiere auch als elektronisches Wertpapiere bezeichnet, wodurch es zu Missverständnissen kommen kann. Hier ist die Differenzierung also von großer Bedeutung.

Kryptowertpapiere vs. Security Tokens

Vergleich Kryptowertpapiere und Security Tokens

Das Kryptowertpapierregister

Ein „Kryptowertpapierregister“ ist gemäß § 4 Abs. 1 Nr. 2 eWpG-E ein Register, in das elektronische Wertpapiere eingetragen sind. Erforderlich ist, dass es auf einem fälschungssicheren Aufzeichungssystem geführt wird, in dem Daten in der Zeitfolge protokolliert und gegen unbefugte Löschung sowie nachträgliche Veränderung geschützt gespeichert werden. Obwohl der Gesetzentwurf technikneutral ausgestaltet sein soll, ist mit dem Begriff „Kryptowertpapierregister“ wohl ein Distributed Ledger gemeint, das sich die Blockchain Technologie zunutze macht. 

Das Register kann von entsprechend dafür zugelassenen Unternehmen geführt werden, die sicherzustellen haben, dass zu den im Register eingetragenen Kryptowertpapieren bestimmte Mindestangaben im Register gespeichert werden. Insbesondere soll die Eintragung des wesentlichen Inhalts der Wertpapierrechte und eine Wertpapierkennnummer, Angaben über den Emittenten und den Inhaber sowie eventuelle Verfügungshindernisse, Rechte Dritter sowie die Angabe, ob Einzel- oder Sammelverwahrung vorliegt, erforderlich sein. Anders als beim elektronischen Wertpapierregister kann der Registerführer vom Emittenten selbst bestimmt werden. Somit kann dieses Register von jedem geführt werden, der von dem Emittenten beauftragt wurde – Solange eine aufsichtsrechtliche Erlaubnis sowie die Aufsicht der BaFin gegeben ist.

Häufig gestellte Fragen zum neuen eWpG

IHRE FRAGEN VON UNS BEANTWORTET

Werden Security Tokens nun durch Kryptowertpapiere ersetzt?

Nein, denn bei tokenisierten Schuldverschreibungen (Security Tokens) handelt es sich um sogenannte Wertpapiere sui generis, welche von der BaFin nur im prospektrechlichen Sinne als Wertpapiere gelten. Schaut man sich das Ganze aus dem Aufsichtsrechtlichen und Zivilrechtlichen Standpunkt an, erfüllen Security Token Offerings diese Standards nicht – Denn das Zivilrecht erfordert eine Wertpapierurkunde. Durch die neue Gesetzeslage bewegen sich aber nun die Kryptowertpapiere einen Schritt näher zu klassischen papierhaften Wertpapieren, da hier zukünftig der gleiche Eigentums- und Verkehrsschutz gilt. Wichtig zu erwähnen ist aber, dass durch das neue elektronische Wertpapiergesetz kein neues Wertpapier eigener Art erschaffen wurde, sondern lediglich eine neue Begebungsform, die Emittenten optional verwenden können. Gemeint ist mit dem elektronischen Wertpapier also das elektronisch begebene Wertpapier.

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Werden physische Globalurukunden komplett ersetzt?

Nein, diese werden zumindest vorübergehend parallel noch existieren. Da das eWpG kein Dematerialiserungszwang statuiert wird die Begebung von physischen Globalurkunden weiterhin rechtlich möglich sein. Doch diese lassen sich ohne Zustimmung der Inhaber jederzeit durch Zentralregisterwertpapiere ersetzen, soweit dies nicht anderweitig ausgeschlossen wird (Die Zustimmung der Inhaber wird aber benötigt, wenn Inhaber und Berechtigter die gleiche Person, Personengesellschaft oder der gleiche Verwahrer ist). Somit werden physische Globalurkunden höchstwahrscheinlich nach und nach verschwinden.

Ab wann enstehen elektronische Wertpapiere rechtlich?

Die elektronischen Wertpapiere entstehen unmittelbar mit der Eintragung im betreffenden elektronischen Wertpapierregister. Mit der Eintragung entfaltet ein elektronisches Wertpapier sodann dieselbe Rechtswirkung, als wäre es durch eine physische Urkunde verbrieft. Außerdem gilt es über eine gesetzliche Fiktion im Sinne von § 90 BGB als Sache.

Ist das Gesetz bereits voll ausgereift?

 Ja, aber es ist in mehrfacher Hinsicht “offen” gefasst. Man ist mit dem Regierungsentwurf deutlich darauf bedacht, den derzeitigen Status Quo zu bewahren, aber darüber hinaus neue Möglichkeiten zu schaffen. Ziel ist, ohne großen Umstellungsaufwand die Vorteile elektronischer Wertpapiere nutzen zu können. Hierfür sollen sich die neu zu schaffenden Regelungen möglichst reibungslos in das bestehende Zivil- und Aufsichtsrecht einordnen. Die Nutzung der elektronischen Wertpapiere wird insbesondere nicht „verordnet“, sondern zur Wahl gestellt. 

Wer davon keinen Gebrauch macht, kann in gewohnter Weise Wertpapiere im etablierten und gut funktionierenden Prozess begeben. Wer davon jedoch Gebrauch macht, kann sich durch die Anwendbarkeit des Sachenrechts der weiteren Gültigkeit bisheriger, hoch entwickelter Rechtsgrundsätze sicher sein und hat somit weitgehende Rechtssicherheit beim Betreten des neuen Terrains. Ferner ist man bestrebt, dem Markt möglichst wenig vorzugreifen, d.h. lediglich einen gewissen Rahmen zu schaffen, in dem sich der Markt entfalten kann. Dies geschieht vor dem Hintergrund, das sowohl Markt als auch Technik sich, bei allem Fortschritt, noch im Entwicklungsstadium befinden. 

Die Gesetzgebungsmaterialien zeigen zudem auf, dass eine weitere Digitalisierung durch den Gesetzgeber zumindest angedacht ist. So wurde die Bundesregierung im Beratungsverlauf zum eWpG ausdrücklich aufgefordert, die neuen Vorschriften bereits nach drei Jahren zu evaluieren und zu Beginn der nächsten Legislaturperiode Vorschläge für Regelungen zur Einführung von elektronischen Aktien zu machen. 

Michael Duttlinger co-founder and CEO of Cashlink
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